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Generationen-Podcast aus der Senne³: „Komm, ich zeig dir meine Welt“ gestartet

Wie hat sich Schule verändert? Was war früher eigentlich nachhaltig – ohne dass man es so genannt hat? Und warum klingt Musik aus verschiedenen Jahrzehnten so unterschiedlich? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der neue Podcast „Komm, ich zeig dir meine Welt“, der am 17. April gestartet ist. Unterstützt wurde die Schulproduktion von der Podcastfabrik.

Ein Projekt aus der Region – mit Stimmen aus der Region 

Initiiert wurde das Projekt von der LEADER-Region Senne³ gemeinsam mit der Lokalen Aktionsgruppe Senne³ e. V. Für die Umsetzung haben drei Schulen aus der Region zusammengearbeitet: die Gesamtschule Lippequelle in Bad Lippspringe sowie die Franz-Stock-Realschule und die Krollbachschule in Hövelhof. 

Die Inhalte kommen dabei direkt von den Schülerinnen und Schülern selbst. Sie haben Themen entwickelt, Gespräche vorbereitet und ihre Perspektiven eingebracht – sowohl im Unterricht als auch in eigenen Podcast-AGs. So sind insgesamt neun Episoden entstanden, die unterschiedliche Lebensbereiche aufgreifen. Im Zentrum des Podcasts stehen Begegnungen zwischen den Generationen. Schülerinnen und Schüler sprechen mit Großeltern, ehemaligen Lehrkräften oder Persönlichkeiten aus ihrem Umfeld. Daraus entstehen Gespräche, die nicht gestellt wirken, sondern nah dran sind am echten Leben. Die Themen reichen von Musik über Schule und Sport bis hin zu Landwirtschaft und Nachhaltigkeit. Dabei wird schnell deutlich, wie sehr sich der Alltag verändert hat – und gleichzeitig, wo sich Erfahrungen und Werte über Generationen hinweg ähneln.

Schule im Wandel

Wie konkret sich diese Perspektiven unterscheiden, zeigt zum Beispiel die Folge über Schule im Wandel: Zwei Schülerinnen sprechen mit einem ehemaligen Schüler ihrer Schule, der bereits Ende der 1960er-Jahre seinen Abschluss gemacht hat. Es geht um ganz praktische Fragen: Wie sah ein typischer Schultag damals aus? Welche Rolle hatten Lehrkräfte? Und wie hat sich Lernen verändert – von der Schiefertafel bis zum Smartboard? Was dabei entsteht, ist kein Rückblick im klassischen Sinne, sondern ein Gespräch, das zeigt, wie unterschiedlich Schule erlebt wird – und was davon bis heute geblieben ist.

Podcast als Bildungsprojekt

Für uns ist das Projekt ein gutes Beispiel dafür, wie Podcasting im Bildungskontext funktionieren kann: nicht als theoretisches Format, sondern als echtes Projekt mit Relevanz und Spaß am Medium für jung und alt. Die Beteiligten setzen sich mit Themen auseinander, die sie direkt betreffen, und führen Gespräche, die über den Unterricht hinaus Wirkung entfalten. Wir haben das Projekt in der Produktion begleitet und aus den Aufnahmen fertige Episoden entwickelt. Dazu gehörten Schnitt, Sounddesign und die finale Aufbereitung ebenso wie die Gestaltung der Podcast- und Episodencover. 

Jetzt reinhören!

Der Podcast „Komm, ich zeig dir meine Welt“ ist seit dem 17. April auf allen gängigen Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts verfügbar.