Wenn ADHS erst im Erwachsenenleben auffällt
Viele Erwachsene bemerken ihre Symptome erst in Zeiten großer Veränderungen – etwa beim Berufseinstieg oder in der Familiengründung. Ursachen liegen häufig in genetischen Faktoren, manchmal auch in Frühgeburten oder Komplikationen während der Geburt. Die Diagnose ähnelt der bei Kindern, wird aber durch spezielle Fragebögen und Untersuchungen ergänzt.
Therapie und Alltagstipps
Zur Behandlung werden Medikamente wie Methylphenidat eingesetzt – 60 bis 70 % der Betroffenen profitieren davon. Ergänzend helfen Verhaltenstherapie, strukturierte Tagespläne, Entspannungstechniken oder Selbsthilfegruppen. Trotz der Einschränkungen bringt ADHS auch positive Seiten mit sich, etwa Kreativität und besondere Lösungsansätze.
Mehr als „Ärztliche Kunstfehler“
Der Podcast „Tatort Krankenhaus: Ärztliche Kunstfehler“ erzählt normalerweise bewegende Geschichten von Behandlungsfehlern und ihren Folgen. Doch immer wieder werden auch medizinische Fachthemen beleuchtet – so wie in dieser Episode. Ziel ist es, Betroffene und Angehörige zu unterstützen, Verständnis zu schaffen und Perspektiven aufzuzeigen.
